Die
Toskana ist eine der berühmtesten und geschichtstüchtigsten Gegenden Europas.
Teil dieser Geschichte ist seit jeher auch San Miniato, die Stadt der XX Meilen.
Diese
Bezeichnung verdankt die Stadt ihrer besonderen geographischen Lage. San Miniato
liegt an der Via Francigena, der Fränkischen Straße, die im Mittelalter den
Norden Europas mit Rom verband und als Hauptverkehrsweg eines nicht abreißenden
Flusses von Menschen, Truppen, Gütern, Ideen und
Kulturen diente. Entlang dieser Route lag San Miniato im Herzen des Arnotals am Kreuzungspunkt der Straßen zwischen Florenz und Pisa, Lucca und Siena. Und im Umkreis von zwanzig Meilen befanden sich auch Pistoia und San Gimignano, Volterra und Vinci.
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So
ist es nicht verwunderlich, dass San Miniato bevorzugter Aufenthaltsort von
Kaisern wie Friedrich II von Hohenstaufen und Päpsten wie Gregor V oder Eugen
IV war. Im Jahr 1533 trafen sich in San Miniato z. B. -dies bezeugt ein
Manuskript des genialen Künstlers- Michelangelo Buonarroti und Papst Klemens
VII, wobei der letzere den ersteren mit der Ausführung der Sixtinischen Kapelle
beauftragte. |
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Wenige
Jahre später machte auch Michel de Montaigne hier Station und vermerkte diesen
Besuch in seiner Italienischen Reise. Ebenso ist es nicht ausgeschlossen, dass
ein weiterer großer Reisende, Johann Wolfgang von Goethe, dessen Weg von
Florenz nach Siena unterhalb des Hügels belegt ist, kurz inne gehalten haben könnte,
um San Miniato al Tedesco, die Burg, das Schloss seines Landsmanns Friedrich II
und die Accademia degli Affidati aus dem 16. Jahrhundert zu besichtigen.
Die
gesamte Geschichte der Toskana, von den Etruskern bis zum Großherzogtum unter
den Habsburg-Lothringern hat sich in San Miniato ein Stelldichein gegeben.
In
San Miniato hatten sich bereits die Etrusker und später die Römer angesiedelt;
hiervon zeugen die Ausgrabungen einer Grablege aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. in
der Ortschaft Fontevivo sowie die Auffindung einer römischen Villa im Ortsteil
Antonini, deren bemerkenswerte Fundstücke im Archäologischen Museum von
Florenz und in geringem Umfang im Städtischen Museum ausgestellt sind.
Der
ursprüngliche Kern der Stadt stammt jedoch aus dem 8. Jahrhundert, als siebzehn
Langobarden -der im Erzbischöflichen
Archiv von Lucca aufbewahrten Originalurkunde aus dem Jahre 713 zufolge- hier
eine dem Märtyrer Miniatus geweihte Kirche erbauten.
Die
Stadt ist somit germanischen Ursprungs und erlangt seit dem Mittelalter unter
dem Namen San Miniato al Tedesco Bekanntheit. Im Lauf von fünf Jahrhunderten wächst
San Miniato zu einer mittelalterlichen Bastion heran, angefangen mit Otto I von
Sachen, der sie 962 zu einem der Zentren der Verwaltung des Kaiserreichs macht
bis hin zum Staufer Friedrich II, der hier 1218 seine Burg errichtet und den Ort
zur Sammelstelle der Abgaben
ganz
Mittelitaliens bestimmt.
Nach
der Schwächung der Staufischen Position wird San Miniato zum freien Stadtstaat.
In der Stadt gibt es große Klöster; es entstehen Schulen, öffentliche
Einrichtungen und Krankenhäuser. Die im Geschichtsarchiv erhaltenen Statuten
des freien Stadtstaats belegen die Unabhängigkeit und den Reichtum. Erst am
Ende des 14. Jahrhunderts unterliegt San Miniato der aufkommenden Florentiner
Herrschaft.
Maria
Magdalena von Österreich, ebenfalls aus dem großdeutschen Raum und Gattin von
Cosimo dei Medici, begünstigt später erneut San Miniato und erhebt die Stadt
1622 zum Bischofssitz. Zum Zeichen der Dankbarkeit wird ihr eine große
Marmorstatue errichtet. Von dieser am Ende des 18.
Jahrhunderts
durch die Sanminiateser Jakobiner unter dem Eindruck der Französischen
Revolution zerstörten Statue bleibt heute noch ein mächtiges Bruchstück, das
sich nahe dem großen Franziskanerkloster befindet.
Im
darauffolgenden Jahrhundert erfährt die Stadt eine starke Entwicklung.
Die
Diözese statlet sie mit dem Santuario della Santissima Croce [Heiligtum des
Allerheiligsten Kreuzes] und dem großen Komplex des Priesterseminars aus. Der
kulturelle Nährboden ist fruchtbar und bringt Studien- und Kulturakademien
hervor, wie beispielsweise die Accademia degli Affidati und später die
Accademia degli Euteleti.
Am Ende des 19. Jahrhunderts ist das städtebauliche Werk San Miniato vollendet. Während des 2. Weltkriegs wird der Stadt dann allerdings ein heftiger Schlag versetzt, als das deutsche Heer -Ironie des Schicksals- die Burg Friedrichs II und einen Großteil der mittelalterlichen Stadtviertel vermint und zerstört. Doch der Wiederaufbau schreitet rasch voran: 1957 wird aus den Ruinen die Burg aufgebaut, um von der Ebene aus die Wiedergeburt der Stadt zu verkünden.
Eine
derartige Geschichte musste unweigerlich ein großes
künstlerisches und architektonisches Erbe hinterlassen. Ausgangspunkt
eines kurzen Rundgangs durch die Stadt sollte der Platz Piazza del Popolo sein;
hier befindet sich die Kirche San Domenico aus dem 14. Jahrhundert, reich bestückt
mit Kunstwerken, u. a. mit einem Grabmal von Donatello und einer Freske des Hl.
Anselm, die von Longhi und Berenson Masolino da Panicale zugeschrieben wird.
Links
von der Fassade die faszinierende Via
Angelica, ein unterirdischer Durchgang, der die Stadt von der Stadtmauer aus
mit dem Land verband und an die die Kapellen des alten Klosters grenzen. Rechts
die Kreuzgänge des Klosters, die unter der napoleonischen Verwaltung
konfisziert und der Bürgerschaft geöffnet wurden; heute befindet sich
hier das Geschichtsarchiv, eines der bestausgestatteten der Toskana mit über
tausend Urkunden, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und auch die
Statuten des Stadtstaats umfassen.
Weiter
voran stšßt
man auf Beispiele der Renaissance-Architektur wie etwa den Palazzo Formichini,
Sitz der Sammlung der Cassa di Risparmio (mit Werken von Guercino, Lorenzo di
Bicci, Jacopo del Sellaio, Cigoli und Giovanbattista Naldini) sowie vor allem
auf den 1555 von Giuliano di Baccio d'Agnolo erbauten Palazzo Grifoni. Talabwärts
trifft man hinter der achteckigen Kirche Santissima Annunziata, in der die
Reliquien der Hl. Dorothea aufbewahrt werden, auf das Kloster Santa Chiara,
einen weiteren Kernbereich des Musealsystems, mit Werken von Cigoli, Deodato
Orlandi, Jacopo Chimenti und Bildtafeln der Sieneser und Florentiner Schule aus
dem 15. Jahrhundert.
In
entgegengesetzter Richtung ausgehend von San Domenico beginnt dagegen der
Aufstieg zum alten Burgzentrum. Hinter dem ebenfalls von Giuliano di Baccio d'Agnolo
stammenden Palazzo Roffia
gelangt man durch die Porta
Toppariorum zum Kernbereich der antiken Verteidigungsanlage. Im Innern des
Tors befindet sich der Wohnturm Casatorre degli Stipendiari, ein Werk aus
Friedrichs Zeiten, in dem einst die Truppenkontingente untergebracht waren und
das heute als Ausstellungsfläche dient. Weiter voraus liegt als bühnenbildnerische
Meisterleistung der vom zweiten mittelalterlichen Tor, der Porta della Ruga,
eingeschlossene Platz Piazza del Seminario.
Vom
Platz steigt der Weg über ein dreifaches Zugangssystem zum Domplatz an. Hier
befinden sich die aus dem 11. Jahrhundert stammenden Behrreste des Kaiserlichen
Turms und Palastes als Sitz der Landvögte der Ottonen und Staufer, die vier
Kaiser des Hl. Römischen Reichs beherbergten: Otto I von Sachsen im Jahr 962,
Friedrich Barbarossa 1167 und 1178, Otto IV 1209 und Friedrich II von
Hohenstaufen 1218, 1226 sowie 1240. Gegenüber der im 14.
Jahrhundert
auf drei Ölteeren Gebäuden errichtete Bischofspalast. Vorn der
Dom, die einstige Pfarrkirche Santa Maria aus dem 12. Jahrhundert mit ihrer
romanischen Fassade.
Daneben
das Museo Diocesano d'Arte Sacra
[Diözesanmuseum für Sakrale Kunst], Herzstück des ausgedehnten Musealsystems
der Stadt, mit Öußerst zahlreichen Exponaten, wie etwa einem Erlöser von
Verrocchio und einer Kreuzigung von Filippino Lippi. Dahinter der Turm Torre di
Matilde, im 12.
Jahrhundert
erbaut und schließlich als Glockenturm in den Domkomplex integriert. Oben die
Burg und der Festungskern aus Friedrichs Zeiten, in dem, wie Dante im 18. Gesang
der Hülle seiner Göttlichen Komödie schreibt, Pier delle Vigne, in Ungnade
gefallener Berater Friedrichs II, eingekerkert war und letztlich verstarb.
An
den Hang des Haupthügels klammert sich massig die Klosteranlage San
Francesco aus dem 14. Jahrhundert, die viele Jahrhunderte lang eines der blühendsten
Franziskanerzentren der Toskana war. Im 15. Jahrhunderte stand es unter der
Leitung der Seligen Borromeo und Bernardo, die später in Oxford und an der
Sorbonne lehren sollten. Auf der anderen Hügelseite befindet sich das Heiligtum
des Santissimo Crocifisso,
ein bemerkenswertes Bauwerk von Anton Maria Ferri aus dem Jahr 1705 in Form
eines griechischen Kreuzes, in dem ein als wundertätig betrachtetes Holzkreuz
aus dem 12. Jahrhundert verehrt wird.
Vor
dem Heiligtum stehen der Palazzo del Comune [Rathaus] mit freskengeschmückten Sälen
hinter der Fassade aus dem 19. Jahrhundert und das
Oratorio del Loretino mit Bildtafeln von Francesco Lanfranchi, Bruder des
berühmten Andrea Del Sarto, sowie einem Holzaltar aus dem Jahr 1527.
Hügelaborts
gelangt man zwischen frühmittelalterlichen Kirchen und Palästen zum
historischen Platz Piazza Bonaparte mit dem von Pampaloni geschaffenen Denkmal
des Großherzogs der Toskana, Leopold, und dem Oratorio di San Rocco, einer
antiken Kapelle der Familie Bonaparte.
Weiter in Richtung auf das zerstörte Stadttor Porta di Poggighisi, durch welches Francesco Ferrucci die Stadt 1530 eroberte, gelangt man schließlich zur im 17. Jahrhundert umgebauten Kirche Santa Caterina, deren Inneres die Gebeine des Hl. Märtyrers Bonifatius birgt, sowie zum Palazzo Migliorati aus dem 16. Jahrhundert, in dem sich heute die Accademia degli Euteleti befindet, zu deren Exponaten die Totenmaske Napoleons zählt.
Die
frühmittelalterliche Hügelsilhouette San Miniatos unterteilt das an Dörfern
und Ansiedlungen so reiche Arnotal und das unberührte Panorama des weiten, ländlichen
Hinterlands. Auf der Landkarte bilden die "Samminiateser Hügel" die
Verbindung zwischen dem Florentiner Gebiet von Montespertoli und San Casciano,
zwischen dem Tal Valdelsa und San Gimignano sowie dem pisanischen Hinterland bis
zur einst etruskischen Stadt Volterra, deren Baudenkmäler an klaren Tagen vom
Burghügel aus zu sehen sind.
Erste
offizielle Angaben zur Umgebung von San Miniato stammen aus dem Jahr
938
und befinden sich heute im Erzbischöflichen Archiv von Lucca: es handelt sich
hierbei um eine Lehensurkunde, die einem adeligen Herrscher die Stadt und mehr
als 30 nahe gelegene
Ortschaften übertrögt. Alle wichtigen Gutshöfe der Umgebung sind in dieser
Urkunde bereits aufgeführt.
Eine
päpstliche Bulle aus dem Jahr 1195 verweist auf über fünfzig Kirchen mit den
dazu gehörigen ländlichen Gemeinden im Gebiet von San Miniato.
So
ist es nicht verwunderlich, dass die Landschaft um San Miniato auch heute noch
mit zahlreichen kleinen Siedlungen, Landhäusern, Pfarrkirchen und Burgen
durchsetzt ist. Besonders sehenswert ist eine Rundfahrt in das Tal der Egola,
einem Zufluss des Arno, in Richtung Süd-Westen.
Abwärts
über die "Costa" in Richtung auf das pisanische Hinterland führt
hinter dem Weiler Serra eine steile, nicht asphaltierte Straße durch einen Wald
zur Burg von Montebicchieri, einer der Bastionen zur Verteidigung des einstigen
Stadtstaats. Rings um die Reste der Burg eine alte, heute verlassene Siedlung.
Zurück
in Serra wartet die Landschaft in Richtung Palaia mit interessanten Erfahrungen
auf. Nach der Abzweigung in Richtung Bucciano kann man hügelaufwärts und dann
tief im Tal des Flusses Chiecina auf die antike Pfarrkirche von Barbinaia stoßen,
die bereits seit 868 urkundlich vermerkt ist; die Überreste dieser Kirche
wurden einst in ein heute ebenfalls verfallenes Bauernhaus eingegliedert.
Nach
Verlassen dieses Tals und der Rückverfolgung des Flusses Egola bietet sich die
Möglichkeit eines Anstiegs zur antiken Siedlung Balconevisi, die ganz von der
Villa Strozzi beherrscht wird. In dieser sehr alten Ortschaft (der Ortsname ist
wahrscheinlich langbardischen Ursprungs: das Tal des Cunighiso) beginnen sehr
interessante Rundwege, von denen einige zu Grftenaus der Jungsteinzeit führen.
Weiter
dem Tal folgend gelangt man schließlich zur Pfarrkirche San Giovanni di
Corazzano, einem nationalen Baudenkmal und klassischen Beispiel für die ländliche
Romanik. Das im 12. Jahrhundert errichtete Gotteshaus erstrahlt in den
schlichten, roten Formen der Terrakotta und enthält in der Fassade römische
Marmorfunde, die aus der früher hier existierten Römersiedlung Quaratiana
stammen.
Rings
um diese Orte schweift der Blick des Betrachters über die Hügel mit den
Bauernhäusern, die hier und dort die sanften Anhöhen eines lichten Waldgebiets
krönen; das Auge trifft auf die antiken Landhäuser und die enormen Anlagen der
Tabakhäuser, die teilweise noch in Betrieb sind. Dieses von der Moderne
scheinbar unberührte, erfrischend grüne und geschichtsträchtige Land kann
heute dank der in den größten Bauernhöfen vorhandenen agrartouristischen
Einrichtungen aus nächster Nähe erkundet werden.
Die
Samminiateser sind ein seltsames Vòlklein: offen und geradeaus, wie man es in
der Toskana zu sein pflegt, aber auch ernsthaft und reserviert wie jemand, der
sich durch den Ort seiner Geburt als privilegiert betrachtet. So wie die Stadt
ein Kreuzungspunkt der Winde ist, so hat sich auch die hier lebende Gemeinde dem
Verkehr, den Kontakten, der Außenwelt geöffnet.
Friedrich
II von Hohenstaufen war San Miniato freundschaftlich gesonnen und besuchte die
Stadt mehrfach. Bei der ersten Errichtung
des Franziskanerklosters - eines der wichtigsten Baudenkmäler der Stadt-
soll es sich um ein Werk des gerade einmal dreißig Jahre alten Hl. Franz persönlich
handeln, erbaut auf den Überresten jener protoromanischen Kirche San Miniato,
die um das Jahr 700 Anlass zur Entstehung der Stadt war.
In
seinem Dizionario Corografico della Toscana [Chorographischen Wörterbuch der
Toskana], definiert Reperti San Miniato zudem als "semenzaio di uomini
illustri" ['Brutstötte illustrer Gestalten']. Hier
wurden in der Tat Mathilde von Canossa und Francesco Sforza geboren; letzterer
begründete das mächtige Geschlecht der Mailänder Visconti. Fünf Jahrhunderte
später sollte ein weiterer gebartiger Samminiateser, der Senator und bekannte
Onkologe Pietro Bucalossi, Bürgermeister der lombardischen Hauptstadt werden.
Ebenfalls in San Miniato wurde 1559 Ludovico Cardi, genannt "il
Cigoli", geboren, der toskanische Correggio, dessen Werke heute die
Uffizien, den Louvre, den Prado und das Hermitage zieren.
Aus
einem Samminiateser Adelsgeschlecht stammt im übrigen der korsische Zweig der
Familie Bonaparte. Als Junge lebte Napoleon zweimal bei seinen Verwandten in San
Miniato. Hierher wollte er so auch während des Italienfeldzugs zurückkehren,
als er seinen Vormarsch unterbrach und im an der heutigen Piazza
Napoleone gelegenen Haus seines Onkels, eines Monsignore, Kriegsrat hielt.
Die städtischen Archive enthalten zahlreiche Zeitungsartikel, in denen eifrig
über dieses herausragende Ereignis berichtet wird.
San
Miniato war auch der Ort, an dem Giosuè Carducci als junger Gymnasiallehrer
seine dichterische Laufbahn begann, die durch den Nobelpreis gekrönt werden
sollte; seine erste Gedichtsammlung veröffentlichte er eben hier oben auf dem Hügel
beim Buchdrucker Ristori: "Le risorse di San Miniato al Tedesco".
Siebzig Jahre später trat ein weiterer großer Dichter, Mario Luzi, Carduccis
Nachfolge an.
Kunst
und Geschichte. Kultur und Poesie. Eine merkwürdige Kreuzung, die auch heute
noch Bemerkenswertes hervorbringt. Die Bildersprache der Filme der mitten aus
der Altstadt stammenden Brüder
Taviani sah in San Miniato mehrfach eine Metapher der großen, weiten Welt -
ganz wie der durch den Bruderkrieg in der "Notte di San Lorenzo"
durchlebte Mikrokosmos.